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Blasorchester Brilon begeistert beim traditionellen Jahreskonzert

Blasorchester Brilon begeistert beim traditionellen Jahreskonzert

Mit einem kraftvollen und zugleich gefühlvollen Programm hat das Blasorchester Brilon unter der Leitung von Dirigentin Matan David beim traditionellen Jahreskonzert in der Schützenhalle St. Hubertus begeistert.

Vor voll besetzten Reihen zeigte das gut 70-köpfige Ensemble, wie vielseitig und spielfreudig sinfonische Blasmusik klingen kann.

Eröffnet wurde der Konzertabend schwungvoll mit der „Appalachian Overture“, gefolgt von den mitreißenden Kompositionen „Persis“ und „Fate of the Gods“.

Bevor es in die Pause ging, standen die Ehrungen verdienter Musikerinnen und Musiker im Mittelpunkt. Ausgezeichnet wurden: für 10 Jahre Helena Schröder und Rike Götte; für 25 Jahre Julia Henke, Daniel Hohmann, Pia Kallen, Jana Schlüter, Maximilian Schreckenberg und Robin Schneider, und für 30 Jahre Christiane Aust, Karin Schmitz, Martin Schmitz, Thomas Becker und Christian Düppe. Der 1. Vorsitzende Michael Böddicker wurde für seine Verdienste im Vorstand (u.a. Beisitzer, Jugendleiter, 1. Vorsitz seit 2016) mit der Landesehrenmedaille des Volksmusikerbundes ausgezeichnet.

Anschließend erklang vor der Pause als letztes Stück das metaphorische „Ross Roy“ von Komponist Jacob de Haan.

Im zweiten Konzertteil zeigte das Orchester, dass es auch moderne Klänge und Popmedleys souverän darbieten kann.
Nach „Eine kleine Rockmusik“ (angelehnt an Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“) gaben besonders die Sängerinnen Vanessa Blüggel und Rike Götte dem Konzertabend eine neue Farbe. Vanessa Blüggel begeisterte das Publikum mit ihrer Stimme und dem Stück „Invincible“ (Arr. Guido Rennert) und Rike Götte schlüpfte bei „Voilá“ in die Rolle von ESC-Teilnehmerin Barbara Pravi, bevor die talentierten Sängerinnen gemeinsam mit dem 80er-Jahre-Erfolg „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ von Nena für Gänsehautmomente sorgten. Mit „Elvis – The King“ (Arrangeur Stefan Schwalgin) und dem rasanten „Last Call“ (Komponist Otto M. Schwarz) endete das Konzert offiziell.
Mit „Bohemian Tequila“ als Zugabe überraschte das Orchester nicht nur musikalisch, sondern auch mit einer kleinen Runde. Passend zum Titel wurde Tequila ausgeschenkt und gemeinsam zur Musik angestoßen. Ein humorvoller Moment, der vielen in Erinnerung bleiben dürfte. Zum Abschluss erklang der „Böhmische Traum“, nach der mexikanischen Variante dann noch einmal in der bekannten Originalfassung.


Mit stehenden Ovationen und vielen lächelnden Gesichtern endete ein Konzertabend, der wieder einmal bewies, welchen festen Platz das Blasorchester Brilon im kulturellen Leben der Stadt einnimmt. 

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